16.11.2014 - 18.30 Uhr                     Harfe, Gesang und Orchester

Projektchor der Rheinberger Abendmusik (© Christoph Bartusek)

Projektchor der Rheinberger Abendmusik

Der Projektchor der Rheinberger Abendmusik besteht aus den Mitgliedern des Kirchenchores St. Peter / St. Anna und des Chores Cantemus (Chöre der Pfarrgemeinde St. Peter) sowie ca. 20 Projektteilnehmern außerhalb dieser Chöre. Seit September 2013 treffen sich die insgesamt 80 Sängerinnen und Sängern monatlich zu den Probeneinheiten zur Einstudierung des Requiems von John Rutter.    

 

Orchester Klangkraft (© beim Orchester)

Orchester Klangkraft e.V., Duisburg

Zunächst 1974 als Jugendorchester Duisburg gegründet gab sich das Orchester 2012 den neuen Namen Klangkraft. Das sehr engagierte Laienorchester der Extraklasse spielt in symphonischer Besetzung  mit aktuell 56 Mitgliedern und tritt überregional auf. Unter seinem aktuellem Dirigenten Tobias Füller ist es für außergewöhnliche und aufwendig inszenierten Konzerten bekannt, ebenso für kreative Projekte in den Bereichen Film, Schauspiel und Tanz.

www.klangkraft.de

Sonja Mäsing, Sopran (© Sonja Mäsing)

Sonja Mäsing, Sopran (Mülheim)

Sonja Mäsing, Sopran, studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen und erhielt privaten Unterricht bei Manfred Jung und Anna Reynolds. Daneben nahm sie an Meisterkursen bei namhaften Künstlern, wie zum Beispiel Helen Donath, Kurt Moll, Catarina Ligendza, Rudolf Jansen, Christa Pfeiler, Mirella Freni und Thomas Mohr teil.

Als gefragte Konzertsängerin konzertiert sie im In- und Ausland mit großen oratorischen Werken und wird hierbei stets von namhaften Orchestern wie den Essener, Duisburger oder Düsseldorfer Philharmonikern, dem Kourion Orchester Münster, dem niederländischen Florilegium Musicum u. a. begleitet. In Opernaufführungen konnte man sie als ‘Zaide’ in Mozarts gleichnamiger Oper erleben. Des Weiteren brachte sie “Die Schneekönigin” von E. Hilsberg in der Hauptrolle der ‘Gerda’ zur Uraufführung  und war als ‘Gretel’ in Humperdincks “Hänsel und Gretel” zu bewundern .

Sie erhielt ein Stipendium der Internationalen Richard-Wagner-Gesellschaft Bayreuth und wurde von der Yehudi Menuhin Organisation Live-Music-Now gefördert. 

www.sonja-maesing.de

 

Christoph Bartusek (© Christoph Bartusek)

Christoph Bartusek, Leitung  

Christoph Bartusek wurde 1975 in Rheinberg geboren und wuchs am linken Niederrhein auf. Nach Schule und Zivildienst folgten die Studien Lehramt Musik (Sek II/I) und Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen sowie Germanistik und Pädagogik an der Universität Essen. Seine Lehrer im Fach Orgel waren Prof. Sieglinde Ahrens, Eberhard Ross und Frank Volke, im Fach Chor- und Orchsterleitung (als künstlerisches Vertiefungsfach) Prof. Ralf Otto und Prof. Guido Knüsel. Weiterführende Studien u.a. bei Prof. Edgar Krapp (München), Thierry Mechler (Lyon/Köln), Prof. Günther Kaunzinger (Würzburg), Prof. Philippe Lefebvre (Paris) und Ansgar Wallenhorst (Ratingen). 

Berufliche Stationen waren u.a. St. Paulus in Voerde und St. Paulus in Recklinghausen (an der denkmalgeschützten Breil-Orgel von 1930 mit heute fünf Manualen und 71 Registern). Während eines Theologie-Studiums in Münster wirkte er ab 2006 in der dortigen Dommusik mit.

2012 kehrte er an seinen Geburtsort als Kirchenmusiker an St. Peter zurück.

 

 

 

Programm 

 

John Rutter                       _ Suite Lyrique

*1945                                                für Soloharfe und Streichorchester

                                                          •  Prelude

                                                          •  Ostinato

                                                          •  Aria

                                                          •  Chanson

                                                          •  Rondeau 

 

Sergei Rachmaninoff     _ Vocalise  op. 43, Nr. 14

1873-1943                                         für Sopransolo und Orchester

 

John Rutter                       _ Requiem

*1945                                                I.   Requiem aeternam

                                                         II.   Out of the deep

                                                         III.   Pie Jesu

                                                         IV.  Sanctus

                                                         V.   Agnus Dei

                                                         VI.  The Lord is my shepherd 

                                                         VII. Lux aeterna

 

 

Der britische Komponist John Rutter schrieb das Requiem als Reaktion auf den Tod seines Vaters 1984. Ein Jahr später in den USA uraufgeführt folgten alleine in Amerika innerhalb der ersten 12 Monate über fünfhundert Aufführungen. Die Komposition für Sopran-Solo, gemischten Chor und Orchester bezeichnet Rutter selber als „eine, die meinem Vater persönlich sehr gefallen hätte.“ Die Botschaft und der Ausdruck dieser Musik ist eine sehr trostreiche. So sind nicht nur die üblichen Texte der kath. Totenmesse vertont, sondern auch Psalmtexte und Gebete aus dem „Book of Common Prayer“ (Gebetbuch der Anglikanischen Kirche). Dabei stehen diese beiden Textblöcke nicht nur nebeneinander, sondern werden auch miteinander verwoben: die bekannten liturgischen Texte werden so kommentiert und ausgedeutet - ihre Tiefe und Aussage wird erfahrbarer. Dadurch ist es ein „Requiem unserer Zeit.“ Auch im Orchester treten musikalische Kommentare auf durch Einarbeitung des gregorianischen Chorals (z.B. der Ostersequenz). Es ist ein ästhetisch sehr schönes Requiem, welches zu den bedeutesten  Messvertonungen unserer Zeit gehört.                                      

 

 

In den Seitenschiffen werden jeweils zwei Großbildschirme stehen, auf denen bei verdeckter Sicht durch die Säulen das Musizieren von Sänger/innen und Orchester im Chorraum verfolgt werden kann.

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die Unterstützung durch die Kulturstiftung der Sparkasse Rheinberg sowie durch den Kulturfonds der Stadt Rheinberg.

Nächstes Konzert: 

Sonntag, 20. 01. 2019

18.30 Uhr

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Letzte Aktualisierung:

06.08.2018 - 18:44 Uhr:

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27.06.2018 - 15:43 Uhr:

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