15.11.2015 - 18.30 Uhr                       Orgeltänze wischen Himmel und Erde

 Orgeltänze zwischen Himmel und Erde

Dass sich Tänze auf der Orgel auf „überirdisches“ hindeuten können ist hier zu hören. Bachs berühmte Chaconne von ist ursprünglich für Violine solo komponiert worden und ist ein großes Variations-werk. Die Pavane als langsamer Schreittanz ist in Faurés Pavane op. 50 deutlich zu hören, in der Pavane pour un unfant défunte   (dt.: Pavane für eine verstorbene Prinzession) hingegen steht ein lyrischer Trauercharakter im Vordergrund. Grotesk hingegen geht es im Danse macabre (dt.: Totentanz) von Saint-Saëns zu, dem das gleichnamige  Gedicht  von  Henri  Cazalis  als inhaltliche Vorlage diente. Der vierte Tanz von Glass ist bestimmt durch nur wenige musikalische Bausteine, deren ständige Wiederholung mit gleichzeitiger Variation  bzw. rhythmischer Veränderung (Polyrhythmik) einen großen Sog entwickeln, der den Zuhörer dem Irdischen entrückt. 

 

 

Johann Sebastian Bach  

1685 - 1750

_ Chaconne  BWV 1004

 Orgelbearbeitung: Matthias Keller

 

Gabriel Fauré

1845 - 1929                        

_ Pavane op. 50       

   Orgelbearbeitung: Robert Husson

 

Camille Saint-Saëns

1835 - 1921                        

_ Danse macabre

   Orgelbearbeitung:

    Edwin Lemare rev. Christoph Bartusek

 

Gabriel Fauré

1845 - 1929                        

_ Pavane pour un infante defunté              Orgelbearbeitung: Christoph Bartusek

 

Philip Glass

*1937                        

_ Dance No. 4

 

 

  

Christoph Bartusek (Bild: © Herbert Mertens)

Christoph Bartusek, Orgel (Rheinberg)

Geb. 1975 in Rheinberg und aufgewachsen am linken Niederrhein studierte er an der Folkwanghochschule in Essen.  Seine Lehrer im Fach Orgel waren Prof. Sieglinde Ahrens, Hans-Eberhard Ross und Frank Volke. Weiterführende Studien führten ihn u.a. zu Prof. Edgar Krapp (München), Thierry Mechler (Lyon/Köln), Prof. Günther Kaunzinger (Würzburg), Prof. Philippe Lefebvre (Paris) und Ansgar Wallenhorst (Ratingen).

Nach seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker an St. Paulus in Recklinghausen an der denkmalgeschützten Breil-Orgel von 1930 (mit 71 Registern auf fünf Manualen und Pedal) wirkte er während eines Theologiestudiums in Münster ab 2006 an der dortigen Dommusik mit. 2012 kehrte an seinem Geburtsort als Kirchenmusiker an St. Peter zurück.

 

Nächstes Konzert: 

Sonntag, 23. 09. 2018

18.30 Uhr

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